Willkommen in der Schmiede!!
hier gibt es einige Informationen über Werkzeuge. Zumindest über die, die ich für besonders wichtig halte.
Ich habe dazu 4 Themengebiete zusammengefasst, die ihr unten anklicken könnt. Das Thema "Löcher-machen" habe ich jetzt mal ausgespart, weil ich darüber nicht so viel sagen kann. Neben Ahle und Lochzange gibt es verschiedene Locheisen, die ich aber kaum verwende. Außer vielleicht mal mitten auf einer Fläche, aber da hilft meistens auch die Ahlen weiter, und irgendwas, um das Loch zu weiten.




Swivel-Knifes
eines der grundlegenden und sehr speziellen Werkzeuge beim Punzieren. Hauptsächlich benutzt um Konturen einzuschneiden, die später mit einem "Beveler" bearbeitet werden sollen. Aber auch einsetzbar für schmückende Linien und Strukturen.

Standard-swivel-knife
mit gerader Klinge. Die Auflage für den Finger ist drehbar, um Rundungen ideal schneiden zu können. Wichtig ist, dass das Messer in der Länge verstellbar ist, damit es gut in der Hand liegt.

kleines Swivel-knife
ohne Längenjustierung, mit einer kleinen schrägen Klinge, diese ist sehr gut für Details geeignet. Damit kann man sehr feine Rundungen schneiden

Swivel-knife mit "hair-blade"
die hair-blade besteht aus mehrere feinen Schneiden. Damit kann man feine parallele Rillen schneiden, ideal für Haare oder Federn.

an Punziereisen will ich hier nur die sogenannten Beveler oder Schräger nennen. mit diesen werden die geschnittenen Konturen dann weiter bearbeitet. die Kante des Werkzeugs folgt der Spur des swivel-knifes und man klopft dabei eine Seite des Leders runter, so dass ein 3-dimensionales Bild entsteht. Die Schräger gibt es in glatt und mit Struktur, ich bevorzuge die Struktur, weil dann zusätzlich zum hoch-tief auch noch ein glatt-strukturiert-Effekt auftritt.

dies ist das wichtigste Werkzeug zum Modellieren, mit dem Löffel kann man scharfe Kanten abrunden, Spuren vom Beveler glätten und modellieren. Die Möglichkeiten zeigen sich am besten bei der Verwendung...

dieses Werkzeug mit kleinem und großem Ball macht vieles einfacher und schneller als das erste. Vor allem bei Tribals setze ich es gerne ein. Zum einen ist es gut um Kanten abzurunden, zum anderen kann man es auch gut in Kurven einsetzen, um dieses wirklich rund zu machen. Auch für längliche Vertiefungen bestens geeignet.

Das hier ist was für Spezialisten, die Blätter oder Federn durch Unterschneidungen noch plastischer gestalten wollen. Man setzt es einfach an den Rand der Feder an und schneidet sie teilweise vom Untergrund ab. Dabei drücken sich die Ränder nach oben. Ein schöner Effekt, braucht allerdings ein Wenig Übung. Das dünne Ende lässt sich auch hervorragend nutzen, um Löcher zu weiten.

die Ahle, ... Man braucht sie einfach. Auch wenn man Löcher mit einer Lochzange macht, hat diese doch einen sehr eingeschränkten Aktionradius, da hilft dann die Ahle weiter. Manchmal will man auch einfach keine großen Löcher haben, wie sie bei der Arbeit mit einer Lochzange entstehen. Dann nimmt die Ahle. Ich bevorzuge die Lochzange, weil die größeren Löcher beim Nähen besser sind und es ein bisschen derber aussieht.

mit dem Edge-beveler kann man alle Schnittkanten abrunden, indem einfach ein Stück der scharfen Kante abschneidet.
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damit ist dieses Gerät zwar kein absolutes Muss, verbessert die Optik aber ungemein

nach dem Abrunden der Kanten, verwende ich fast immer einen solchen Groover. Damit kann man recht einfach eine Rinne für die Naht schneiden. Dadurch hat die Naht einen festen Abstand zur Aussenkante, der Faden ist dadurch aber auch tiefergelegt und ist so geschützter gegen Beschädigungen.

nach dem Groover werden dann mit einem Spacer die Löcher für die Naht markiert. Man kann ihn einfach durch die geschnittene Rinne rollen und hat die Markierungen für die Nahtlöcher in einem sauberen, gleich bleibenden Abstand.